In der Osteopathie gibt es keine Patentrezepte: Ziel ist es Menschen in Ihrer Konstitution, Psyche, Lebensweise und Ihrer Krankheitsgeschichte als Individuum zu behandeln. Die Osteopathie macht sich eine ganzheitliche Betrachtungsweise  zur Aufgabe.

Quelle: Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V.

Osteopathie für jedes Alter

Bei der Behandlung eines jeden Menschen geht es darum, dem Patienten mit größtem Respekt zu begegnen und ihn in seiner Situation „abzuholen“. Dabei spielt aus osteopathischer Sicht das Alter des Patienten keine Rolle. Allerdings sind bei der Behandlung von Babys und Kindern die einzelnen Griffe an das sich im Wachstum befindliche Gewebe angepasst. Vertiefte Kenntnisse über die Entwicklungsstufen der Kinder sowie das Vorkommen spezifischer Probleme in bestimmten Altersabschnitten der Entwicklung sind unabdingbar.

In der neuen Welt gut ankommen

Ein vollkommen reibungsloser Geburtsvorgang ist keine Selbstverständlichkeit. Besonders lange, schwierige oder auch sehr schnelle Geburtsvorgänge können aus osteopathischer Sicht  Verspannungen sowie Verformungen des Körpers oder des Kopfes nach sich ziehen.

 In diesen Zusammenhang fügt sich auch die Betreuung werdender Mütter sowie die osteopathische Nachsorge der Mutter ein.

Der Ausschluss von schwerwiegenden Krankheiten, gegebenenfalls mittels Verweisung an den Kinderarzt oder die jeweilige Fachdisziplin, sind neben der Abwägung der osteopathischen Behandlungsmöglichkeiten besonders wichtig.

Wann ist ein Besuch beim Osteopathen sinnnvoll?

Die Osteopathie stellt eine eigenständige Therapiemethode dar, die bei Krankheiten unterstützend zur Heilung beitragen kann.  Der Osteopath kann die erste Anlaufstelle des Patienten sein. Bei schwerwiegenden Krankheiten ist eine osteopathische Behandlung jedoch niemals alleinige Therapiemaßnahme, sondern sollte immer in Abstimmung mit behandelnden Ärzten erfolgen.  In jedem Fall ist eine interdisziplinäre Behandlung des Patienten erstrebenswert um seinen Körper bei der Heilung bestmöglich zu unterstützen.

Was erwartet mich während einer Behandlung?

Um seine Möglichkeiten als Osteopath richtig einzuschätzen und mit der Bemühung den bestmöglichen Therapieplan für den Patienten zu erarbeiten nutzt der Osteopath bereits vorhandene Befunde des Patienten (Labor, Röntgen etc.).

Jede osteopathische Behandlung wird individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst. Wesentliche Bausteine sind:

– eine ausführliche Anamnese bei der u.a. die bereits vorhandene Diagnostik besprochen wird. Dabei kann sich herausstellen, dass vor Beginn der osteopathischen Behandlung eine ärztliche Abklärung nötig ist

– eine körperliche Untersuchung

– eine osteopathische Diagnostik

– die osteopathische Behandlung

– ein Therapieplan mit Ideen zu unterstützenden Übungen für zu   Hause

Kostenerstattung

Am besten wenden Sie sich vor Ihrer ersten Behandlung direkt an Ihre Krankenkasse um die eventuell bestehende Möglichkeit einer Kostenerstattung zu klären. Sie finden mich auf der „Therapeutenliste“ des VOD- Verband der Osteopathen Deutschland e.V. 

Kontraindikationen

Bei folgenden Erkrankungen wird geraten unter Umständen auf eine osteopathische Behandlung zu verzichten:

• Aneurysmen
• Akuten Entzündungen
• Infektionserkrankungen
• Fieberhaften Erkrankungen
• Brüchen
• Tumorerkrankungen
• Durchblutungsstörungen des Gehirns
• Bluterkrankheit
• Thrombosen
• spontanen Hämatombildungen

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne telefonisch oder über das Kontaktformular an mich wenden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen biete ich an dieser Stelle keine Möglichkeit weitere Anmerkungen zu hinterlassen. Auf Ihre Anfrage gehe ich schnellstmöglich ein.

Stauferring 13a, 55218 Ingelheim

06132 9999140

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